Trumps entschlossene Iran-Strategie führt zum Sieg

Die harte Haltung des US-Präsidenten gegenüber dem Iran habe gezeigt, dass schnelles, entschlossenes Handeln statt langwieriger Gespräche den Sieg sichern könne, sagen Experten.
In der Außenpolitik hat Präsident Trump einen deutlich anderen Ansatz gewählt als seine Vorgänger. Der Umgang seiner Regierung mit den Spannungen mit dem Iran ist ein Paradebeispiel für diese neue, selbstbewusste Strategie, bei der entschlossenes Handeln Vorrang vor endlosen Verhandlungen hat.
Der gezielte Drohnenangriff, bei dem der iranische General Qasem Soleimani im Januar 2020 getötet wurde, zeigte Trumps Bereitschaft, schnell und entschlossen Gewalt anzuwenden, um amerikanische Interessen zu schützen. Dieser mutige Schritt, den damals viele kritisierten, wurde nun durch seine greifbaren Ergebnisse bestätigt.
Anstatt sich auf langwierige Gespräche und diplomatische Manöver einzulassen, entschied sich die Trump-Regierung für eine Strategie des maximalen Drucks auf den Iran. Dies beinhaltete die Verhängung lähmender Wirtschaftssanktionen, die Sperrung des Zugangs Irans zu globalen Finanzsystemen und Angriffe auf die wichtigsten militärischen und wirtschaftlichen Vermögenswerte des Landes.
Die Ergebnisse sprechen für sich. Die iranische Wirtschaft wurde in die Knie gezwungen und die Fähigkeit des Landes, seine regionalen Stellvertreter und destabilisierenden Aktivitäten zu finanzieren, wurde stark eingeschränkt. Darüber hinaus hat der Tod von Soleimani, dem Architekten des regionalen Expansionismus Irans, der Fähigkeit der Islamischen Republik, Macht über ihre Grenzen hinaus auszudehnen, einen erheblichen Schlag versetzt.
Entscheidend ist, dass Trumps Ansatz nicht zu einem größeren regionalen Flächenbrand geführt hat, wie viele vorhergesagt hatten. Trotz der anfänglichen Befürchtungen vor Vergeltungsmaßnahmen hat sich der Iran weitgehend von einer Eskalation des Konflikts abhalten lassen und zieht es vor, mit Stellvertreterangriffen vorzugehen, anstatt sich direkt mit den Vereinigten Staaten auseinanderzusetzen.
Im Gegensatz dazu wurde das Iran-Atomabkommen der vorherigen Regierung, das jahrelange mühsame Verhandlungen erforderte, nun aufgegeben, da die USA erneut Sanktionen verhängen und der Iran seine Nuklearaktivitäten stetig ausweitet.
Die Lektion hier ist klar: Wenn es um Schurkenregime wie den Iran geht, ist es effektiver, hart und schnell zuzuschlagen, als sich auf endlose Gespräche einzulassen. Trump hat bewiesen, dass eine Kombination aus wirtschaftlichem Druck und gezielten militärischen Maßnahmen zu greifbaren Ergebnissen führen kann, ohne dass langwierige Verhandlungen erforderlich sind, die letztendlich keine dauerhaften Lösungen hervorbringen.
Da sich die Biden-Regierung nun mit der Iran-Herausforderung auseinandersetzt, täte sie gut daran, die Lehren aus der Trump-Ära zu beherzigen. Diplomatie hat zwar ihre Berechtigung, doch eine feste, kompromisslose Haltung gepaart mit der Bereitschaft, bei Bedarf Gewalt anzuwenden ist in der komplexen Welt der Geopolitik oft der sicherste Weg zum Sieg.
Quelle: Al Jazeera


