Trumps Energiechef prognostiziert teures Gas bis 2027

Der frühere Energieminister von Trump, Chris Wright, schlägt vor, dass die Gaspreise bis 2027 nicht unter 3 US-Dollar pro Gallone fallen dürften, da der US-Durchschnittspreis auf über 4 US-Dollar steigt.
Der frühere Energieminister von Trump, Chris Wright, räumte ein, dass es möglicherweise nicht vor 2027 dauern werde, bis die Gaspreise in den USA wieder unter 3 US-Dollar pro Gallone fallen. Als er in der CNN-Sendung „State of the Union“ sprach, wurde Wright von Moderator Jake Tapper gefragt, wann er es für realistisch halte, dass die Amerikaner damit rechnen könnten, dass der Benzinpreis wieder unter 3 US-Dollar pro Gallone sinken werde.
Wright antwortete: „Ich weiß es nicht. Das könnte später in diesem Jahr passieren. Das könnte erst nächstes Jahr passieren.“ Diese düstere Vorhersage kommt, da der durchschnittliche Gaspreis in den USA auf über 4 US-Dollar pro Gallone gestiegen ist.
Wright war Energieminister unter der Trump-Administration, die der inländischen Energieerzeugung und der Verringerung der Abhängigkeit Priorität einräumte auf ausländisches Öl. Allerdings wurde der globale Energiemarkt durch Faktoren wie den Krieg in der Ukraine, Störungen in der Lieferkette und die anhaltende Erholung von der COVID-19-Pandemie auf den Kopf gestellt.

Trotz der Bemühungen der Trump-Regierung sind die Gaspreise hartnäckig hoch geblieben und stellen eine Belastung für die amerikanischen Haushalte und die gesamte Wirtschaft dar. Wrights Kommentare deuten darauf hin, dass die Herausforderungen, vor denen der Energiesektor steht, selbst bei einem Wechsel in der politischen Führung noch mehrere Jahre andauern könnten.
Die Biden-Regierung hat Schritte unternommen, um die hohen Gaspreise anzugehen, einschließlich der Freigabe von Öl aus der strategischen Erdölreserve und der Aufforderung an inländische Produzenten, die Produktion hochzufahren. Allerdings hatten diese Maßnahmen bisher nur begrenzte Auswirkungen, und langfristige Lösungen für die globale Energiekrise bleiben aus.
Letztendlich unterstreicht Wrights Vorhersage die komplexe und vernetzte Natur des Energiemarkts, auf dem geopolitische Spannungen, Lieferkettenprobleme und pandemiebedingte Störungen erhebliche und lang anhaltende Auswirkungen auf die Verbraucher haben können Preise. Da sich politische Entscheidungsträger und Branchenführer weiterhin mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen, müssen sich amerikanische Autofahrer möglicherweise noch mehrere Jahre lang auf hohe Benzinpreise einstellen.
Quelle: The Guardian


