Trumps gescheiterte Iran-Offensive: Ein chaotischer Krieg, angeheizt von Ignoranz und Arroganz

Als Trumps
Ignoranz und Arroganz waren die treibenden Kräfte hinter Trumps katastrophalem Krieg gegen den Iran. Die Idee, dass das iranische Regime nach anderen Regeln und mit eigenen Zielen spielt, kam ihm nie in den Sinn. Fünf Wochen nach Beginn einer eigentlich schnellen und entscheidenden Militäroperation ist die Realität alles andere als präzise oder überwältigend.
Die Golfstaaten werden jetzt von iranischen Vergeltungsangriffen erschüttert, die strategisch wichtige Straße von Hormus ist gesperrt und es gibt keine Anzeichen für einen Zusammenbruch des iranischen Regimes, weder durch militärische Degradierung noch durch Volksaufstand. Die Bergung zweier abgestürzter US-Flugzeugbesatzungen wird als kleiner Sieg gefeiert, weil sonst nichts nach Plan läuft.
Der Fehler ist wie immer eine Kombination aus Selbstüberschätzung und Ignoranz, Mängel, die durch die Besonderheiten des iranischen Regimes noch schwerwiegender werden. Zu Beginn von Kriegen gibt es eine mentale Verzögerung, eine kognitive Verzögerung, die bedeutet, dass man sich nicht ganz darauf einstellen kann, dass gefährliche Konflikte nicht schnell eingedämmt werden können.

Diese Mentalität zeigt sich im Ansatz der Trump-Regierung. Sie glaubten, dass eine präzise, überwältigende Militärkampagne den Iran eliminieren würde


