Trumps Iran-Entscheidung steht kurz vor der Lage der Nation

Die bevorstehenden US-Iran-Gespräche in Genf könnten nach seiner Rede zur Lage der Nation von entscheidender Bedeutung für die Strategie von Präsident Trump im Umgang mit dem Atomabkommen mit dem Iran sein.
Alle Augen werden in den kommenden Tagen auf Präsident Donald Trump gerichtet sein, wenn er nach seiner Rede zur Lage der Nation seinen nächsten Schritt zum Atomabkommen mit dem Iran abwägt. Die nächste Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran am Donnerstag in Genf könnte sich als kritischer Punkt im Entscheidungsprozess des Präsidenten erweisen.
Trump hat wiederholt damit gedroht, die USA aus dem Abkommen von 2015 zurückzuziehen, das als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) bekannt ist und die Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Einschränkungen seines Atomprogramms aufhob. Der Präsident bezeichnete das Abkommen als „das Schlimmste aller Zeiten“ und wurde von aggressiven Beratern unter Druck gesetzt, es ganz aufzukündigen.
Allerdings haben US-Verbündete in Europa sowie Russland und China Trump gedrängt, das Abkommen beizubehalten, mit dem Argument, dass es der beste Weg sei, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Sie warnen davor, dass ein US-Abzug den Nahen Osten weiter destabilisieren und Amerikas Glaubwürdigkeit auf der Weltbühne untergraben könnte.
Quelle: BBC News


