Trumps Iran-Politik: Lehren aus der Vergangenheit zeichnen sich ab

Während Trump zu einem Aufstand im Iran aufruft, untersucht der internationale Redakteur der BBC die Herausforderungen beim Beginn und Ende von Kriegen und zieht Lehren aus den gescheiterten Aufständen im Irak im Jahr 1991.
Trumps Aufrufe zu einem Aufstand im Iran erinnern an die gescheiterten Aufstände im Irak im Jahr 1991, eine warnende Geschichte, die der US-Präsident gutheißen würde. Wie der internationale Redakteur der BBC erklärt, ist es möglicherweise einfacher, Kriege zu beginnen, als sie zu beenden, und die Lehren aus vergangenen Misserfolgen sind von großer Bedeutung.
Nach dem Golfkrieg im Jahr 1991 gründete der damalige Präsident George H.W. Bush forderte die Iraker auf, sich gegen das Regime von Saddam Hussein zu erheben. Tausende taten dies, nur um von den Streitkräften des irakischen Führers brutal niedergeschlagen zu werden, wobei die USA und ihre Verbündeten kaum eingriffen.
Das Scheitern dieses Aufstands hat einen langen Schatten geworfen, und der derzeitige US-Präsident täte gut daran, seine Lehren zu beherzigen, wenn er über seinen Ansatz gegenüber Iran nachdenkt. Wie John Bowen von der BBC schreibt, mag es einfacher sein, Kriege zu beginnen, aber sie zu beenden und mit den Folgen umzugehen, ist die eigentliche Herausforderung.
Der irakische Aufstand von 1991 war ein Beweis dafür, wie gefährlich es ist, mutige Versprechungen zu machen, ohne die Bereitschaft, sie zu untermauern. Bush rief die Iraker zum Aufstand auf, doch als sie es taten, standen die USA und ihre Verbündeten daneben, während Saddams Truppen den Aufstand rücksichtslos niederschlugen.
Die Lehren aus dem Irak sind klar: Mutige Proklamationen zu machen und Aufstände anzuzetteln, kann verheerende Folgen haben, wenn nicht die nötige Unterstützung und Durchsetzung erfolgt. Wie Bowen anmerkt, muss die Trump-Administration auf der Hut sein, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, und die möglichen Auswirkungen ihres Handelns sorgfältig abwägen.
Der irakische Aufstand von 1991 dient als warnendes Beispiel und erinnert daran, dass die Komplexität der internationalen Beziehungen und die Realität von Krieg und Konflikten sich oft einer einfachen Lösung entziehen. Während die USA über ihre Vorgehensweise gegenüber Iran nachdenken, wäre es klug, die Lehren der Geschichte zu beherzigen und vorsichtig vorzugehen, damit sie nicht in eine Krise verwickelt werden, die sich als schwer zu lösen erweist.
Quelle: BBC News


