Trumps Iran-Politik: Unbeabsichtigte Folgen der Intervention

Wir untersuchen, wie gut gemeinte Forderungen nach einer Intervention der Trump-Regierung im Iran zu unvorhergesehenen Ergebnissen und einer Eskalation der Spannungen führten.
Die Zahl der Todesopfer bei den Protesten im Iran stieg im Januar und iranische Expatriates auf der ganzen Welt forderten dringend ein Eingreifen der Trump-Regierung. Ihre guten Absichten haben jedoch letztendlich dazu beigetragen, den Weg zu eskalierenden Spannungen und Konflikten mit dem Iran zu ebnen.
Nach den Protesten hofften viele im Ausland lebende Iraner unbedingt darauf, dass die US-Regierung Maßnahmen zur Unterstützung der regierungsfeindlichen Bewegung ergreift. Sie glaubten, dass eine amerikanische Intervention den Ausschlag geben und den Demonstranten dabei helfen könnte, das iranische Regime erfolgreich zu stürzen.
Die Trump-Regierung, die unbedingt als hart gegenüber dem Iran wahrgenommen werden wollte, reagierte auf diese Aufrufe mit verschärften Wirtschaftssanktionen und rhetorischem Druck auf die iranische Regierung. Dieser harte Ansatz sollte das Regime schwächen und die Demonstranten ermutigen, aber er schlug letztendlich fehl.
Quelle: The New York Times


