Trumps Iran-Drohungen: Mögliche Kriegsverbrechen untersucht

Die Rechtsexpertin Asli Bali von der Yale Law School analysiert, ob die Drohungen von Präsident Trump, die zivile Infrastruktur Irans anzugreifen, nach internationalem Recht als Kriegsverbrechen angesehen werden könnten.
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben sich in den letzten Wochen stark verschärft. Präsident Trump drohte mit Angriffen auf iranische Kulturstätten und andere zivile Infrastruktur, falls das Land Vergeltung für den US-Drohnenangriff üben sollte, bei dem ein hochrangiger iranischer General getötet wurde. Diese Bedrohungen haben bei Völkerrechtsexperten Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit von Kriegsverbrechen geweckt.
A Martinez von NPR sprach mit Asli Bali, einer auf internationales Recht spezialisierten Professorin an der Yale Law School, über die rechtlichen Auswirkungen von Trumps Aussagen. Bali erklärte, dass das absichtliche Angreifen ziviler Infrastruktur oder kultureller Stätten einen klaren Verstoß gegen das Kriegsrecht darstellen würde, das Angriffe auf nichtmilitärische Ziele strikt verbietet.
Quelle: NPR


