Die Kosten für Trumps Iran-Krieg steigen auf unglaubliche 12 Milliarden US-Dollar

Top-Trump-Berater enthüllt steigende Kosten für den Iran-Konflikt, da die Regierung wegen unklarer Missionsziele und steigender Kriegsausgaben zunehmendem Druck ausgesetzt ist.
Die Trump-Regierung steht wegen der steigenden Kosten und unklaren Ziele der anhaltenden militärischen Konfrontation mit dem Iran zunehmend unter Druck. Laut einem Top-Berater des Weißen Hauses beläuft sich der Preis für den Konflikt bereits auf unglaubliche 12 Milliarden US-Dollar.
In einer Erklärung gegenüber Reportern enthüllte der Nationale Sicherheitsberater Robert O'Brien die atemberaubenden Zahlen und verwies auf die immense finanzielle Belastung durch die Konfrontation mit dem Iran, die einen Großteil der außenpolitischen Agenda des Präsidenten dominiert. Die bisher ausgegebenen 12 Milliarden US-Dollar stellen eine deutliche Steigerung gegenüber den ursprünglichen Kostenprognosen dar und unterstreichen den unbefristeten Charakter der Mission und das Potenzial für einen weiteren Anstieg der Ausgaben.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Der eskalierende Preis entsteht, da die Regierung Schwierigkeiten hat, ein klares Endergebnis für den Konflikt zu formulieren, wobei die erklärten Ziele, die iranische Aggression abzuschrecken und seinen regionalen Einfluss zurückzudrängen, nur wenige greifbare Ergebnisse zeigen. Kritiker stellen zunehmend in Frage, ob der Preis für Blut und Schätze durch die bislang erzielten begrenzten Fortschritte gerechtfertigt ist.
Die Spannungen mit dem Iran schwelten seit Monaten, unterbrochen von einer Reihe von Angriffen und Konfrontationen, die die langjährigen Gegner an den Rand eines regelrechten Krieges brachten. Die USA haben zusätzliche Truppen, Flugzeuge und Marineressourcen in den Nahen Osten entsandt, um Druck auf den Iran auszuüben, während Teheran mit Maßnahmen wie dem Abschuss einer US-Drohne und der Beschlagnahmung von Öltankern in der Straße von Hormus reagierte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die steigenden Kosten des Konflikts sind zu einer wachsenden politischen Belastung für die Trump-Regierung geworden, und demokratische Gegner nutzen das Problem, um die außenpolitische Bilanz des Präsidenten anzugreifen. Mehrere Präsidentschaftskandidaten für 2020 haben geschworen, die Spannungen mit dem Iran abzubauen und Amerikas Beteiligung an dem, was sie als schlecht durchdachten und ergebnisoffenen Sumpf bezeichnen, einzudämmen.
Während der Preis weiter steigt und kein klares Endergebnis in Sicht ist, steht die Regierung vor einem harten Kampf, um die Ausgaben und die Opferzahlen des Iran-Konflikts vor einer kriegsmüden amerikanischen Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen 2020 könnte sich der Umgang des Präsidenten mit der Krise als Schlüsselfaktor in den Köpfen der Wähler erweisen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


