Trumps düstere Botschaften zum Iran-Krieg schüren die Unsicherheit

Während der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter tobt, lässt Trumps wechselnde Rhetorik viele Fragen zu den Zielen, der Dauer und den zivilen Opfern des Krieges unbeantwortet.
Donald Trumps gemischte Botschaften zum andauernden Krieg mit Iran haben in der amerikanischen Öffentlichkeit mehr Fragen als Antworten hinterlassen. Mehr als eine Woche nach Beginn des eskalierenden Konflikts hat der Präsident wenig Klarheit darüber geliefert, wie diese Krise letztendlich gelöst werden könnte.
Auf dem Weg nach Florida blieb Trump der Air Force One hinterher und bemühte sich, eine zusammenhängende Strategie zu formulieren. Er schwankte zwischen harter Siegesrede und Unklarheit über die Kriegsziele. Was einen erfolgreichen Ausgang bedeuten würde und wie lange die Kämpfe dauern könnten, blieb weitgehend unbeantwortet.
Besonders besorgniserregend sind Berichte über einen tödlichen Angriff auf eine Mädchengrundschule, der zu einem frühen Symbol für die zivilen Opfer des Krieges geworden ist. Ob die USA für diese Tragödie verantwortlich waren ist eine entscheidende Frage, die Trump bislang nicht direkt angesprochen hat.
Quelle: The Guardian


