Trumps wissenschaftlicher Angriff: Wie Experten sich wehren

Donald Trumps aggressive Kampagne gegen die Wissenschaft stieß auf erheblichen Widerstand im Kongress. Erfahren Sie, wie Forscher und Gesetzgeber wichtige Bundesmittel für die Forschung verteidigen.
Der anhaltende Angriff der Trump-Regierung auf das wissenschaftliche Establishment stellt eine der größten Bedrohungen für die amerikanische Forschung und Innovation in der jüngeren Geschichte dar. Durch die direkte Anfechtung der grundlegenden Vereinbarung zwischen Regierung und Wissenschaftsgemeinschaft hat Präsident Trump gezeigt, dass Forscher in politischen Auseinandersetzungen nicht länger neutrale Beobachter bleiben können. Dieser Konflikt hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Zukunft der staatlich finanzierten Wissenschaft, die Karrieren von Millionen von Forschern und die Wettbewerbsposition Amerikas im globalen wissenschaftlichen Fortschritt.
Während seiner Amtszeit nahm Trumps Krieg gegen die Wissenschaft verschiedene Formen an, die von Budgetkürzungen über Personalentlassungen bis hin zu politischen Kehrtwendungen reichten. Vor allem verlangte der Präsident, dass die US-Bundesmittel für wissenschaftliche und medizinische Forschung um etwa fünfzig Prozent gekürzt würden – eine katastrophale Kürzung, die Labore im ganzen Land verwüstet hätte. Dieser Vorschlag hätte laufende Forschungsinitiativen in kritischen Bereichen wie der Prävention von Infektionskrankheiten, der Klimawissenschaft und der medizinischen Innovation lahmgelegt. Doch trotz dieser aggressiven Forderungen stieß Trump auf unerwarteten Widerstand von einer unwahrscheinlichen Quelle: dem Kongress selbst.
Als der Kongress im Februar seinen Haushalt verabschiedete, erteilte die gesetzgebende Körperschaft dem, was viele als entschiedenen Tadel für die wissenschaftsfeindliche Agenda des Präsidenten betrachteten. Anstatt die vorgeschlagenen Kürzungen umzusetzen, wurde die Bundesforschungsförderung insgesamt sogar leicht erhöht. Dieser Sieg für die wissenschaftliche Gemeinschaft war nicht absolut – bestimmte Trump-Ziele mussten Kürzungen hinnehmen, darunter die einflussreichen Zentren für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten –, aber die allgemeine Ablehnung seines Haushaltsvorschlags sendete ein starkes Signal. Die Entscheidung spiegelte einen anhaltenden überparteilichen pro-wissenschaftlichen Konsens wider, der trotz der parteipolitischen Polarisierung in Washington immer noch über genügend politische Macht verfügt, um die Übermacht des Präsidenten einzudämmen.


