Trumps Eitelkeit siegt: Genehmigung für Goldmünze mit seinem Gesicht

Die von Trump eingesetzte Kunstkommission hat eine umstrittene Goldmünze mit dem Konterfei des ehemaligen Präsidenten genehmigt, obwohl die Gründer solche Demonstrationen persönlicher Macht ablehnten.
Washington, D.C. – In einem Schritt, der bei Historikern und Kritikern der Übergriffe der Regierung für Aufsehen sorgte, hat die vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump handverlesene Commission of Fine Arts die Schaffung einer Goldmünze mit seinem Konterfei genehmigt. Diese Entscheidung steht in krassem Gegensatz zu den Grundsätzen der Gründerväter Amerikas, die sich strikt gegen die Idee aussprachen, Regierungsbeamte auf den Münzen des Landes zu kennzeichnen.
Der Vorschlag für die Goldmünze mit Trump-Logo wurde von einer privaten Organisation, der American Legacy Mint, eingebracht, die die Genehmigung der Kommission eingeholt hatte. Trotz der Einwände einiger Mitglieder, die Bedenken hinsichtlich der Angemessenheit eines solchen Schritts äußerten, gab die Kommission letztendlich grünes Licht und ebnete den Weg für die Produktion der Münze.
Eine Abkehr von der Tradition
Die Gründerväter der Vereinigten Staaten waren strikt dagegen, Schritte zu unternehmen, die ihre Regierungsbeamten wie Könige oder Monarchen erscheinen ließen. Dazu gehörte ein starker Widerstand gegen die Abbildung von Präsidenten oder anderen Regierungsführern auf den Münzen des Landes. Der Grund für diese Haltung bestand darin, den Eindruck eines Personenkults oder einer Machtkonzentration in den Händen einer einzelnen Person zu vermeiden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


