Trumps Schwäche: Ein gefährliches Spiel mit dem Iran

Während Trumps innenpolitische Macht schwindet, werden seine außenpolitischen Aktionen immer riskanter. Experten warnen, dass seine Iran-Strategie einen verheerenden Krieg auslösen könnte.
Im Vorfeld der Invasion im Irak im Jahr 2003 plädierte die Bush-Regierung ausführlich öffentlich für einen Krieg, wobei Beamte wie Condoleezza Rice und Colin Powell dem amerikanischen Volk und der Welt ihre fehlerhaften Argumente präsentierten. Dieses Zugeständnis an die öffentliche Meinung hatte für die Trump-Regierung bei der Bewältigung der angespannten Situation mit dem Iran keine Priorität. Trumps innenpolitische Schwäche hat die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass er eine riskante Außenpolitik verfolgt, die einen verheerenden Krieg auslösen könnte, und nicht weniger.
Warum sollte Trump einen Krieg im Ausland beginnen, wenn er doch im Inland so schwach ist? Gerade weil er schwach ist. Da seine Zustimmungswerte sinken, seine Partei die Kontrolle über das Repräsentantenhaus verloren hat und eine zunehmende Amtsenthebungsuntersuchung seine Präsidentschaft bedroht, könnte Trump einen Auslandskonflikt als eine Möglichkeit sehen, Unterstützung zu sammeln und sein schwankendes politisches Ansehen zu stärken. Diese Strategie ist ebenso gefährlich wie transparent.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The Guardian


