Trump ernennt seinen leitenden Berater vor entscheidenden Zwischenschlachten

In einem strategischen Schritt hat Präsident Trump einen hochrangigen stellvertretenden Stabschef damit beauftragt, seine über 300 Millionen US-Dollar teure externe politische Operation im Vorfeld der hochriskanten Zwischenwahlen zu leiten.
Washington, D.C. – Im Rahmen einer bedeutenden Neubesetzung seines politischen Teams hat Präsident Donald Trump angekündigt, dass James Blair, ein stellvertretender Stabschef, die externen politischen Aktivitäten der Regierung und ihr beträchtliches Budget von über 300 Millionen US-Dollar übernehmen wird. Der Schritt erfolgt, während sich das Weiße Haus auf eine möglicherweise turbulente Saison der Zwischenwahlen vorbereitet.
Blair, ein vertrauenswürdiger Vertrauter des Präsidenten, wird damit beauftragt, die Bemühungen des Republikanischen Nationalkomitees (RNC) zu überwachen, bei den bevorstehenden Wahlen im November die Kontrolle über den Kongress zu behalten. Da das Machtgleichgewicht sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat auf dem Spiel steht, versucht der Präsident, seine politische Infrastruktur zu stärken und ein starkes Abschneiden der Republikaner bei den Wahlen sicherzustellen.
Die Umstrukturierung unterstreicht die Anerkennung der Regierung für die hohen Risiken, die bei den Zwischenwahlen auf dem Spiel stehen. Trump betrachtet die bevorstehenden Wahlen seit langem als Referendum über seine Präsidentschaft und ist entschlossen, eine republikanische Mehrheit im Kongress aufrechtzuerhalten, um seine gesetzgeberische Agenda voranzutreiben.
In seiner neuen Rolle wird Blair für die Koordinierung der Nachrichtenübermittlung, der Mittelbeschaffung und der Abstimmungsaktivitäten des Weißen Hauses mit dem RNC und anderen republikanischen Gruppen verantwortlich sein. Er wird eng mit dem Präsidenten und seinen hochrangigen politischen Beratern zusammenarbeiten, um eine umfassende Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die darauf abzielt, die Basis der Republikaner zu stärken und wichtige Wechselwähler anzusprechen.
Quelle: The New York Times


