Trump wird Kriegsführer: Unerwarteter Wechsel vom „Friedenspräsidenten“

Ein detaillierter Blick darauf, wie sich Trumps außenpolitische Haltung vom „Friedenspräsidenten“ zum Start einer großen Militäroperation gegen den Iran entwickelte, trotz seiner früheren Ablehnung ausländischer Verstrickungen.
Donald Trump, der einst als „Friedenspräsident“ angepriesen wurde, hat einen dramatischen Schritt hin zu militärischen Aktionen vollzogen und am vergangenen Freitag den Beginn eines großen Krieges gegen den Iran angeordnet. Diese unerwartete Wende in der Außenpolitik des US-Präsidenten hat viele überrascht, wenn man bedenkt, dass er sich zuvor gegen ausländische Verstrickungen ausgesprochen hatte.
Die schicksalhafte Entscheidung wurde an Bord der Air Force One getroffen, als Trump auf dem Weg nach Corpus Christi, Texas, war, um eine Rede über die Dominanz der USA im Energiebereich zu halten. Während des dreistündigen Fluges hatte der Präsident Gespräche mit republikanischen Politikern von Texas, darunter den beiden restriktiven Senatoren des Staates, John Cornyn und Ted Cruz, über seine Optionen im Iran geführt.


