Aufruhr im Iran: Das Regime steht vor dem Abgrund

Während die Proteste weiter toben, analysieren Experten den Zustand der autoritären Machtstruktur im Iran. Trotz der Widerstandsfähigkeit der Revolutionsgarden zeichnen sich Risse ab, die den Sturz des Regimes signalisieren könnten.
Achtzehn Tage nach Beginn der anhaltenden Unruhen spielen die mächtigen Revolutionsgarden des Iran weiterhin eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung des autoritären Regimes des Landes. Da die Proteste jedoch keine Anzeichen eines Abklingens zeigen, erkennen Analysten besorgniserregende Anzeichen von Spannungen in den oberen Rängen der iranischen Machtstruktur.
Die Revolutionsgarden, eine parallele Militärmacht mit immensem politischen und wirtschaftlichen Einfluss, waren lange Zeit das Rückgrat der Islamischen Republik. Ihre flexible Kommandostruktur hat es ihnen ermöglicht, Sicherheitskräfte schnell einzusetzen und abweichende Meinungen im ganzen Land zu unterdrücken. Das Ausmaß und die Intensität der aktuellen Proteste, die durch den Tod von Mahsa Amini, einer jungen Frau, die von der Moralpolizei inhaftiert wurde, ausgelöst wurden, scheinen jedoch die Grenzen der Fähigkeiten der Wachen auf die Probe zu stellen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Experten zufolge stehen die Revolutionsgarden zunehmend unter Druck, angesichts der weit verbreiteten Unruhen die Ordnung aufrechtzuerhalten. Hossein Dehghan, ein ehemaliger Kommandeur der Revolutionsgarde und derzeitiger Militärberater des Obersten Führers Ali Khamenei, räumte die Belastung ein und erklärte, dass die Garde dies tue
Quelle: Deutsche Welle


