Zwei Personen in Watford wegen Brandanschlag auf jüdisches Lokal verhaftet

Anti-Terror-Polizei nimmt zwei weitere Verdächtige wegen angeblicher Brandstiftung gegen jüdische Gemeinde fest. Neun Personen sind derzeit im Zusammenhang mit Angriffen inhaftiert.
Strafverfolgungsbehörden haben ihre Ermittlungen zu einer mutmaßlichen Brandstiftungsverschwörung gegen Veranstaltungsorte jüdischer Gemeinden intensiviert und in Watford zwei weitere Festnahmen vorgenommen. Die Metropolitan Police gab bekannt, dass am Dienstag ein 19-jähriger Mann und ein 26-jähriger Mann im Rahmen einer laufenden Anti-Terrorismus-Untersuchung festgenommen wurden, die inzwischen zu insgesamt neun Festnahmen in mehreren Gerichtsbarkeiten geführt hat.
Die jüngsten Festnahmen stellen eine bedeutende Entwicklung dessen dar, was die Behörden als koordinierte Verschwörung bezeichnen, die auf jüdische Ziele im gesamten Londoner Raum abzielt. Beide Verdächtigen bleiben in Polizeigewahrsam und warten auf weitere Befragungen und Beurteilungen durch spezialisierte Anti-Terror-Beamte. Durch die Verhaftungen erhöht sich die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit dieser Untersuchung festgenommenen Personen auf neun, was darauf hindeutet, dass ein breiteres Netzwerk mutmaßlicher Verschwörer an der Planung und Koordinierung dieser Angriffe beteiligt sein könnte.
Das Anti-Terror-Kommando der Metropolitan Police leitete die Ermittlungen zu dieser mutmaßlichen Brandanschlags-Verschwörung, die auf eine Reihe besorgniserregender Vorfälle an jüdischen Orten und Gemeinschaftseinrichtungen in der gesamten Hauptstadt folgte. Die Behörden haben die Ermittlungen als äußerst heikel und fortlaufend beschrieben. Die Ermittler arbeiten daran, Verbindungen zwischen den Verdächtigen und möglichen Motiven hinter der mutmaßlichen Verschwörung herzustellen.


