Die USA und Israel sind sich in Bezug auf den Iran einig, aber die Ziele können unterschiedlich sein

Ein tieferer Blick auf die komplexe Beziehung zwischen den USA und Israel in Bezug auf die Iran-Politik, da die beiden Nationen vereint erscheinen, aber möglicherweise unterschiedliche Interessen haben.
Die Vereinigten Staaten und Israel haben in ihrem entschiedenen Widerstand gegen den Iran und seinen wachsenden regionalen Einfluss eine geschlossene Front dargestellt. Präsident Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben wiederholt geschworen, der Islamischen Republik entgegenzutreten, harte Sanktionen zu verhängen und eine harte Haltung einzunehmen. Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch, dass die beiden Verbündeten zwar oberflächlich betrachtet auf einer Linie sind, ihre zugrunde liegenden Ziele und Motivationen jedoch möglicherweise nicht so sehr übereinstimmen, wie es zunächst scheint.
Einer der Schlüsselbereiche der Konvergenz ist der Wunsch, die nuklearen Ambitionen Irans einzudämmen. Sowohl die USA als auch Israel waren lautstarke Kritiker des Atomabkommens von 2015, bekannt als Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), das die Sanktionen gegen den Iran im Gegenzug für Beschränkungen seines Atomprogramms aufhob. Bekanntermaßen hat Trump die USA 2018 aus dem Abkommen zurückgezogen, während Netanjahu seit langem argumentiert, man könne dem Iran nicht zutrauen, seinen Teil der Abmachung einzuhalten.
Quelle: NPR


