USA und Israel nehmen nach Protesten iranische Sicherheitsbehörden ins Visier

Die USA und Israel haben Luftangriffe gegen iranische Sicherheitsbehörden geflogen, die zur Niederschlagung der jüngsten landesweiten Proteste im Land beigetragen haben.
Washington und Jerusalem haben eine Reihe von Luftangriffen gegen iranische Sicherheitsbehörden gestartet, die an der gewaltsamen Unterdrückung von landesweiten Protesten beteiligt waren, die das Land in den letzten Monaten erfassten. Die Angriffe, die Geheimdienst- und paramilitärische Stützpunkte im ganzen Iran trafen, stellen eine erhebliche Eskalation der anhaltenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und der Islamischen Republik dar.
Die Proteste, die Mitte September nach dem Tod des 22-jährigen Mahsa Amini im Gewahrsam der iranischen Moralpolizei ausbrachen, entwickelten sich schnell zur größten Herausforderung für das theokratische Regime des Landes seit Jahren. Die Sicherheitskräfte reagierten mit einem brutalen Vorgehen, bei dem Hunderte Demonstranten getötet und Tausende weitere verhaftet wurden.
Nach Angaben US-amerikanischer und israelischer Beamter zielten die jüngsten Luftangriffe darauf ab, die Infrastruktur zu lahmlegen, die die iranischen Behörden zur gewaltsamen Unterdrückung der Proteste nutzten. Zu den Zielen gehörten Stützpunkte und Einrichtungen der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC), der mächtigen paramilitärischen Truppe des Iran, sowie des Ministeriums für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS), dem wichtigsten Geheimdienst des Landes.
Quelle: The New York Times


