US-Ansatz im Irak vs. Iran: Starker Kontrast im Verbündeten-Engagement

Untersuchung der deutlichen Unterschiede im Ansatz der USA bei der Einbindung von Verbündeten in den Irak-Krieg und im Iran-Konflikt, als die „Shock and Awe“-Kampagne des Pentagons den Irak-Krieg eröffnete.
Als der Bombenanschlag des US-Militärs Schock und Ehrfurcht am 20. März 2003 den Irak-Krieg auslöste, wurde ein schwer bewachtes Gelände in der Nähe des irakischen Außenministeriums am Tigris in Bagdad in Brand gesteckt. Diese dramatische Eröffnungssalve stand in krassem Gegensatz zu den Bemühungen der US-Regierung, weltweite Unterstützung zu sammeln und eine Koalition von Verbündeten für die Invasion im Irak zu bilden. Im Gegensatz dazu war der Ansatz der USA gegenüber dem Iran deutlich anders und verzichtete auf die im Irak angewandten Koalitionsbildungstaktiken.
Die Entscheidung, in den Irak einzumarschieren, war ein einseitiger Schritt der USA mit begrenzter internationaler Unterstützung. Während es im Golfkrieg 1991 eine breite Kräftekoalition gab, fehlte bei der Invasion im Irak 2003 das gleiche Maß an globaler Koordination und Zusammenarbeit. Viele langjährige Verbündete der USA wie Frankreich und Deutschland lehnten den Krieg entschieden ab und verwiesen auf die Herausforderungen, vor denen die USA bei der Gewinnung breiter Unterstützung standen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times

