Britische Banken schließen sich zusammen, um ein inländisches Zahlungssystem aufzubauen

Britische Bankenchefs planen eine Alternative zu Visa und Mastercard angesichts der Besorgnis über die Kontrolle der Zahlungsnetzwerke durch die USA unter der Trump-Regierung.
In einem beispiellosen Schritt, der auf wachsende Besorgnis über die finanzielle Souveränität hinweist, bereiten sich Führungskräfte führender britischer Banken auf die Einberufung ihrer Eröffnungssitzung vor, um die Schaffung eines inländischen Zahlungssystems zu besprechen. Diese strategische Initiative stellt einen bedeutenden Wandel im britischen Ansatz zur Unabhängigkeit der Zahlungsinfrastruktur dar, der durch wachsende Befürchtungen über mögliche Störungen durch von den USA kontrollierte Netzwerke angetrieben wird.
Das für diesen Donnerstag geplante bahnbrechende Treffen wird von Vim Maru, dem britischen Vorstandsvorsitzenden von Barclays, organisiert, der sich als Schlüsselfigur bei der Speerspitze dieser nationalen Finanzinitiative erwiesen hat. Das Treffen bringt ein einflussreiches Konsortium aus städtischen Finanziers und Bankführern zusammen, die sich dafür einsetzen, den grundlegenden Rahmen für ein britisches Zahlungssystem zu schaffen, das als praktikable Alternative zu den vorherrschenden amerikanischen Netzwerken dienen könnte.
Diese bahnbrechende Entwicklung kommt zu einer Zeit, in der die Besorgnis über Donald Trumps potenziellen Einfluss auf kritische Finanzinfrastruktur bei britischen Finanzinstituten neue Höhen erreicht hat. Die Geschichte des ehemaligen Präsidenten, in der er wirtschaftlichen Einfluss als diplomatisches Instrument nutzte, hat ernsthafte Diskussionen über die Schwachstellen ausgelöst, die mit der starken Abhängigkeit von US-eigenen Zahlungsabwicklungssystemen für die Wirtschaftsoperationen des Vereinigten Königreichs einhergehen.
Quelle: The Guardian


