Großbritannien ruft im UN-Rat zum Handeln in Malis schlimmer Menschenrechtskrise auf

Das Vereinigte Königreich fordert den UN-Menschenrechtsrat nachdrücklich auf, sich mit den eskalierenden Menschenrechtsverletzungen in Mali zu befassen, da sich Gewalt und Instabilität in der Region ausbreiten.
Das Vereinigte Königreich hat den UN-Menschenrechtsrat aufgefordert, dringend Maßnahmen zur Bewältigung der sich verschlechternden Menschenrechtslage in Mali zu ergreifen. In einer während der 61. Ratssitzung abgegebenen Erklärung äußerte der britische Vertreter seine tiefe Besorgnis über die sich verschlechternden Sicherheits- und humanitären Bedingungen im Land, die zu weit verbreiteten Verstößen gegen Menschenrechte und internationales humanitäres Recht geführt haben.
Das Vereinigte Königreich stellte fest, dass Zivilisten nach wie vor die Hauptlast des Konflikts tragen, wobei Berichte über außergerichtliche Tötungen, willkürliche Verhaftungen, Folter sowie sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt durch verschiedene bewaffnete Gruppen sowie die malischen Sicherheitskräfte vorliegen. Der Vertreter wies auch auf die Vertreibung von über 400.000 Menschen in Mali und die wachsende Ernährungsunsicherheit hin, von der Millionen Menschen betroffen sind.
Quelle: UK Government


