Großbritannien verurteilt Rechtsverletzungen in Nicaragua im UN-Menschenrechtsrat

Das Vereinigte Königreich verurteilt während der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua und fordert Rechenschaftspflicht und Veränderung.
Das Vereinigte Königreich hat auf der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen eine deutliche Erklärung abgegeben und die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua verurteilt. Die Erklärung, die während des interaktiven Dialogs mit der Expertengruppe zu Nicaragua abgegeben wurde, unterstrich die tiefe Besorgnis des Vereinigten Königreichs über die sich verschlechternde Menschenrechtslage im Land.
In der Erklärung äußerte der Vertreter des Vereinigten Königreichs erhebliche Bedenken über den mangelnden Fortschritt bei der Bekämpfung der Menschenrechtsverletzungen und das Versäumnis, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Das Vereinigte Königreich forderte die nicaraguanische Regierung auf, uneingeschränkt mit der Expertengruppe zusammenzuarbeiten und die Empfehlungen des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte umzusetzen.
Die Erklärung unterstrich auch das Engagement des Vereinigten Königreichs, die Menschen in Nicaragua in ihrem Kampf für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu unterstützen. Das Vereinigte Königreich bekräftigte seine Forderung an die nicaraguanische Regierung, alle politischen Gefangenen freizulassen, das Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft zu beenden und freie und faire Wahlen sicherzustellen.
Quelle: UK Government


