Der Chef der britischen Anti-Terror-Abteilung warnt vor Problemen mit dem Prevent-Programm angesichts der steigenden Zahl an Meldungen

Exklusiver Bericht über die Bedenken des britischen Anti-Terror-Chefs, dass das Prevent-Programm durch einen 30-prozentigen Anstieg der Überweisungen überfordert wird und das Risiko besteht, dass potenzielle Bedrohungen übersehen werden.
Das britische Programm Prevent, das darauf abzielt, von Radikalisierung bedrohte Menschen zu identifizieren, bevor sie zu Terroristen werden, läuft Gefahr, durch einen Anstieg der Überweisungen überwältigt zu werden, so der Leiter der Terrorismusbekämpfung des Landes.
In einem Exklusivinterview mit The Guardian enthüllte Assistant Commissioner Laurence Taylor, dass die Zahl der Personen, die an Prevent verwiesen werden, in diesem Jahr voraussichtlich 10.000 überschreiten wird – ein Plus mehr als 30 % mehr als vor zwei Jahren. Dieser dramatische Anstieg der Überweisungen belastet die Ressourcen des Programms und gefährdet seine Fähigkeit, echte Bedrohungen zu erkennen und zu bekämpfen.
Taylor warnte, dass das Prevent-Programm, das auf frühzeitiges Eingreifen setzt, um schutzbedürftige Personen vom Extremismus fernzuhalten, gefährdet sei
Quelle: The Guardian


