Britische Anti-Terror-Agenten ermitteln gegen mutmaßliches iranisches Spionagenetzwerk

Britische Behörden decken mutmaßliche iranische Überwachung jüdischer Ziele auf und geben Anlass zu Bedenken hinsichtlich möglicher Angriffe auf britischem Boden.
Britische Anti-Terror-Agenten untersuchen mutmaßliches iranisches Spionagenetzwerk
In einer besorgniserregenden Entwicklung wurde den Anti-Terror-Ermittlern im Vereinigten Königreich mehr Zeit eingeräumt, um vier Männer zu befragen, die wegen des Verdachts der Spionage für den Iran festgenommen wurden, insbesondere gegen Orte und Personen, die mit der jüdischen Gemeinschaft in Verbindung stehen. Die Verdächtigen, ein Iraner und drei britisch-iranische Doppelstaatsangehörige, wurden am Freitag kurz nach 1 Uhr morgens unter dem National Security Act an Adressen in Harrow, Watford und Barnet festgenommen.
Potenzielle Bedrohung für britischen Boden
Ermittler untersuchen, ob die angebliche Überwachung jüdischer Orte und Personen mit einem möglichen Plan zur Durchführung von Angriffen auf britischem Boden in Verbindung stand. Ein Teil der Untersuchung befasst sich mit Behauptungen, dass in London eine persönliche Überwachung stattgefunden hat und ob diese von Übersee aus gesteuert wurde. Der Einsatz der Anti-Terror-Polizei und des MI5 lief bereits seit Monaten, was auf die Ernsthaftigkeit der vermuteten Bedrohung hinweist.


