Lebensmittelpreise in Großbritannien dürften angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Energiekosten in die Höhe schnellen

Laut der Food and Drink Federation könnte die Lebensmittelinflation in Großbritannien in diesem Jahr 9 % erreichen, da die Auswirkungen des Krieges im Iran die Energiepreise in die Höhe treiben.
Verbraucher im Vereinigten Königreich rechnen mit einem deutlichen Anstieg der Lebensmittelpreise, da der anhaltende Konflikt im Iran die Energiekosten weiter in die Höhe treibt, so die neuesten Zahlen der Food and Drink Federation (FDF). Die Industriegruppe, die über 12.000 Lebensmittel- und Getränkehersteller vertritt, hat ihre Prognose für die Nahrungsmittelinflation auf mindestens 9 % bis Ende 2026 revidiert, ein dramatischer Anstieg gegenüber der früheren Prognose von 3,2 %.
Die deutliche Warnung kommt sogar inmitten von Spekulationen, dass die kritische Straße von Hormus, eine wichtige globale Schifffahrtsroute, in den nächsten Wochen wieder geöffnet werden könnte. Der Schaden, der den Energiemärkten durch die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten zugefügt wurde, scheint sich jedoch bereits erheblich auf die Kosten ausgewirkt zu haben, mit denen britische Lebensmittelproduzenten und -hersteller konfrontiert sind.


