Die britische Regierung bemüht sich, die Folgen des Iran-Angriffs einzudämmen

Der britische Justizminister fordert eine Untersuchung der schädlichen Offenlegung von Kabinettsspaltungen hinsichtlich der Erlaubnis der USA, britische Stützpunkte für Angriffe auf den Iran zu nutzen
In einem schockierenden Verstoß gegen die Vertraulichkeit sind Einzelheiten einer streng geheimen Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats im Vereinigten Königreich ans Licht gekommen, die tiefe Spaltungen innerhalb des Kabinetts über die Angriffe der USA und Israels auf den Iran offenbaren. Justizminister David Lammy hat das Leck als „absolute Travestie“ bezeichnet und fordert eine gründliche Untersuchung, um die Quelle aufzudecken.
Die nichtöffentlichen Diskussionen im Nationalen Sicherheitsrat, die normalerweise durch den Official Secrets Act geschützt werden, zeigten angeblich erhebliche Meinungsverschiedenheiten unter den Ministern darüber, ob den USA gestattet werden sollte, britische Militärstützpunkte für Angriffe gegen den Iran zu nutzen. Dass diese sensiblen Informationen an die Öffentlichkeit gelangten, hat einen großen politischen Sturm ausgelöst, und die Regierung bemüht sich nun, die Folgen einzudämmen.


