Immobilienpreise in Großbritannien steigen, aber der Iran-Konflikt droht als Bedrohung

Nationwide meldet einen Anstieg der britischen Immobilienpreise um 0,9 % im März, den größten Anstieg seit 18 Monaten. Es wird jedoch erwartet, dass die steigenden Hypothekenzinsen aufgrund des Iran-Krieges die Marktaktivität verlangsamen werden.
Die Immobilienpreise im Vereinigten Königreich stiegen im März so schnell wie seit fast 18 Monaten nicht mehr und stiegen laut Nationwide, der größten Bausparkasse des Landes, im Vergleich zum Vormonat um 0,9 %. Es wird jedoch erwartet, dass dieses schnelle Wachstum nur von kurzer Dauer sein wird, da steigende Hypothekenzinsen angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten die Marktaktivität in den kommenden Monaten wahrscheinlich bremsen werden.
Die neuesten Zahlen von Nationwide zeigen, dass das typische britische Eigenheim jetzt deutlich mehr wert ist als noch vor einem Jahr, wobei die Preise weiterhin den Erwartungen einer breiteren Konjunkturabschwächung trotzen. Der Iran-Krieg, der zu steigender Inflation und Unsicherheit beigetragen hat, scheint bisher kaum unmittelbare Auswirkungen auf den Immobilienmarkt gehabt zu haben. Experten warnen jedoch davor, dass sich dies bald ändern könnte, da die Kreditkosten weiter steigen.
Quelle: The Guardian


