
Die Immobilienpreise in Großbritannien sinken, da die Unsicherheit über die Spannungen im Iran und höhere Kreditkosten Hauskäufer abschrecken. Die Hypothekenzinsen sind in die Höhe geschossen und budgetfreundliche Angebote sind ausgetrocknet.
Der britische Immobilienmarkt hat in den letzten Wochen Anzeichen einer Abkühlung gezeigt, da die Unsicherheit über die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie steigende Hypothekenzinsen die Nachfrage potenzieller Hauskäufer gedämpft haben. Daten von Branchenanalysten deuten darauf hin, dass die durchschnittlichen Immobilienpreise im gesamten Vereinigten Königreich leicht gesunken sind, was den ersten derartigen Rückgang seit mehreren Monaten darstellt.
Die Hypothekenzinsen sind im letzten Monat kontinuierlich gestiegen, wobei Hunderte der günstigsten Hypothekenangebote vom Markt verschwunden sind. Dies wird auf die Folgen des US-Luftangriffs zurückgeführt, bei dem der iranische General Qassem Soleimani getötet wurde, was Schockwellen auf den globalen Finanzmärkten ausgelöst und ein erhöhtes Gefühl geopolitischer Risiken hervorgerufen hat. Kreditgeber haben darauf reagiert, indem sie ihre wettbewerbsfähigsten Produkte zurückgezogen haben, was potenzielle Eigenheimkäufer dazu gezwungen hat, mit höheren Kreditkosten zu kämpfen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News