Das Vorgehen der britischen Einwanderungsbehörde gibt Anlass zur Sorge um die Rechte der EU-Bürger

Das britische Innenministerium entzieht EU-Bürgern, die nicht mehr „ständig“ im Land leben, nach dem Brexit das Aufenthaltsrecht, was nach früheren Datenungenauigkeiten Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Reisedaten weckt.
Das britische Innenministerium hat ein Vorgehen gegen das Aufenthaltsrecht von EU-Bürgern nach dem Brexit eingeleitet, von denen nicht mehr angenommen wird, dass sie ununterbrochen im Land leben. Diese rechtlichen Schritte sind im Rahmen des Brexit-Austrittsabkommens von 2020 zulässig, aber die Entscheidung, Reisedaten zur teilweisen Ermittlung von Abwesenheiten zu verwenden, hat erhebliche Bedenken hervorgerufen, insbesondere nach dem Fiasko der HMRC, bei dem fast 20.000 Eltern aufgrund ungenauer Grenzdaten des Innenministeriums fälschlicherweise das Kindergeld entzogen wurde.
Der Schritt des Innenministeriums ist Teil einer umfassenderen Anstrengung, die Einwanderungsregeln zu verschärfen und die Bedingungen des Brexit-Abkommens durchzusetzen. Die Abhängigkeit von Reisedaten zur Beurteilung des dauerhaften Aufenthalts hat jedoch Alarmglocken läuten lassen, da der vorherige HMRC-Vorfall das Potenzial für Ungenauigkeiten bei der Verwendung solcher Daten durch die Regierung aufgezeigt hat. Dies hat zu Befürchtungen geführt, dass EU-Bürger, die sich treu im Vereinigten Königreich aufgehalten haben, möglicherweise ungerechtfertigt angegriffen werden und ihnen aufgrund fehlerhafter Informationen ihre Rechte entzogen werden.
Quelle: The Guardian


