Die britische Inflation bleibt vor dem globalen Energieschock durch den Iran-Konflikt stabil bei 3 %

Die Inflation im Vereinigten Königreich blieb im Februar vor dem durch den Iran-Krieg verursachten weltweiten Anstieg der Energiepreise stabil bei 3 %, doch die Aussichten haben sich geändert, da die Energiekosten mit erneuten Preissprüngen drohen.
Die Inflationsrate des britischen Verbraucherpreisindex (VPI) blieb im Februar unverändert bei 3 % und entsprach damit den Erwartungen der Analysten. Diese Zahl wurde jedoch vor der Eskalation der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erfasst, die seitdem die globalen Energiepreise in die Höhe getrieben hat und in den kommenden Monaten einen erneuten Preisanstieg droht.
Offizielle Daten des britischen Office for National Statistics zeigten, dass die jährliche VPI-Rate im Februar bei 3 % blieb und damit deutlich über dem 2 %-Ziel der Regierung lag. Diese Stabilität wurde von Ökonomen größtenteils erwartet, aber die Aussichten haben sich aufgrund der Folgen des Konflikts im Nahen Osten nun dramatisch verändert.
Die Energie- und Treibstoffkosten werden in den kommenden Monaten aufgrund der durch die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran verursachten Instabilität voraussichtlich stark ansteigen. Die Preise für Rohöl und Erdgas sind bereits in die Höhe geschossen, und dieser Anstieg wird wahrscheinlich in Form höherer Energierechnungen und Transportkosten an die Verbraucher weitergegeben.
Quelle: The Guardian


