Britischer Gesetzgeber lehnt Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ab

Das britische Parlament lehnt den Vorschlag ab, Jugendlichen unter 16 Jahren die Nutzung sozialer Medien zu verbieten, da die Regierung unter Druck steht, Online-Schäden für Kinder zu bekämpfen
Die britischen Gesetzgeber haben erneut gegen einen Vorschlag gestimmt, Minderjährigen die Nutzung von Social-Media-Plattformen zu verbieten, obwohl die Besorgnis über die Auswirkungen sozialer Medien auf das Wohlergehen von Kindern wächst. Das Unterhaus lehnte einen Änderungsantrag des Oberhauses zum Gesetzentwurf zum Wohlergehen von Kindern und Schulen ab, der eine neue Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien eingeführt hätte, und unterstützte damit den Plan der Regierung, Online-Schäden für Kinder zu bekämpfen.
Die Abstimmung, die mit 256 zu 150 Stimmen stattfand, ist das zweite Mal, dass Abgeordnete den Vorschlag abgelehnt haben, was die anhaltende Debatte über die Rolle der Technologie im Leben junger Menschen unterstreicht. Der Premierminister hat Tech-Führungskräfte aufgefordert, härtere Maßnahmen zur Internetsicherheit zu fordern, da der Druck von Eltern und Wahlkampfgruppen zunimmt, das Problem dringlicher anzugehen.
Quelle: The Guardian


