Britische Abgeordnete fordern Maßnahmen gegen kirgisische Beamte wegen Russland-Sanktionen

Mehr als 20 britische Abgeordnete und Kollegen fordern Sanktionen gegen kirgisische Beamte, die angeblich Russland bei der Umgehung von Beschränkungen helfen und die an den Rubel gebundene Kryptowährung A7A5 unterstützen.
In einer erheblichen Eskalation des internationalen Drucks haben mehr als zwei Dutzend britische Parlamentsabgeordnete und Mitglieder des Oberhauses den britischen Außenminister offiziell aufgefordert, gezielte Sanktionen gegen kirgisische Beamte zu verhängen, denen vorgeworfen wird, umfangreiche Pläne zur Umgehung russischer Sanktionen unterstützt zu haben. Die beispiellose gemeinsame Erklärung spiegelt die wachsende Besorgnis der Gesetzgeber darüber wider, wie Nachbarländer angeblich zu Kanälen für die Umgehung internationaler Beschränkungen werden, die Russland auferlegt wurden.
Die parteiübergreifende Gruppe von Gesetzgebern hat die britische Regierung ausdrücklich aufgefordert, persönliche Sanktionen gegen drei hochrangige kirgisische Beamte zu verhängen, von denen sie glauben, dass sie eine entscheidende Rolle dabei gespielt haben, russischen Finanzinstituten und Einzelpersonen die Umgehung westlicher Wirtschaftsstrafen zu ermöglichen. Über die direkte Beteiligung dieser Beamten hinaus haben die Abgeordneten und Kollegen die offensichtliche Bereitschaft Kirgisistans hervorgehoben, als Gastgeberland für eine digitale Infrastruktur zu fungieren, die illegale Finanzoperationen unterstützt, die darauf abzielen, Sanktionsregime zu untergraben.
Zu den umstrittensten Themen, die in der parlamentarischen Korrespondenz angesprochen wurden, gehört die Präsenz und operative Unterstützung von A7A5, einer an den Rubel gebundenen Kryptowährung, die innerhalb der Grenzen Kirgisistans aktiv gefördert und aufrechterhalten wird. Dieser digitale Vermögenswert, der direkt an den russischen Rubel gekoppelt ist, stellt genau die Art von innovativem Instrument zur Sanktionsumgehung dar, über das westliche Regierungen in den letzten Monaten zunehmend besorgt sind.


