Großbritannien zahlt Frankreich 16 Millionen Pfund für vorübergehenden Kanalpatrouillenvertrag

Großbritannien und Frankreich einigen sich auf eine Notlösung zur Fortsetzung der Strandpatrouillen am Ärmelkanal, da das bestehende Abkommen ohne dauerhaften Ersatz ausläuft.
Die britische Regierung hat zugestimmt, Frankreich zusätzliche 16,2 Millionen Pfund zu zahlen, um in den nächsten zwei Monaten Polizeipatrouillen an den Stränden des Ärmelkanals aufrechtzuerhalten. Diese vorübergehende Vereinbarung kam zustande, nachdem es in den Verhandlungen nicht gelungen war, eine dauerhafte Einigung zu erzielen, bevor die bestehende Vereinbarung um Mitternacht auslief.
Die Notlösung zielt darauf ab, einen möglichen Anstieg der Überfahrten von Asylsuchenden mit kleinen Booten über den Ärmelkanal zu verhindern. Französische Unterhändler weigerten sich, den britischen Forderungen nach weiteren Interventionen und Patrouillen nachzugeben, um Migranten daran zu hindern, das Vereinigte Königreich über diese gefährliche Seeroute zu erreichen.
Diese kurzfristige Vereinbarung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, denen sich beide Länder bei der Bewältigung des komplexen Problems der irregulären Kanalüberquerungen gegenübersehen. Da es keine dauerhafte Lösung gibt, werden das Vereinigte Königreich und Frankreich diese vorübergehenden Maßnahmen fortsetzen, um zu versuchen, die Situation in den kommenden Wochen in den Griff zu bekommen.
Quelle: The Guardian


