Großbritannien drängt im UN-Rechtsrat auf Rechenschaftspflicht in der Venezuela-Krise

Das Vereinigte Königreich fordert Maßnahmen zur Bekämpfung der Menschenrechtsverletzungen in Venezuela und fordert die UN-Erkundungsmission auf, ihre wichtige Arbeit zur Aufdeckung der Wahrheit fortzusetzen.
Das Vereinigte Königreich hat auf der 61. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats zu weiteren Maßnahmen zur Bewältigung der schlimmen Menschenrechtslage in Venezuela aufgerufen. Der britische Vertreter gab während des interaktiven Dialogs mit der Erkundungsmission zu Venezuela eine Erklärung ab und betonte die Bedeutung der Arbeit der Mission für die Aufdeckung der Wahrheit über die anhaltende Krise.
Die 2019 vom UN-Menschenrechtsrat eingerichtete Erkundungsmission zu Venezuela wurde mit der Untersuchung von außergerichtlichen Hinrichtungen, Verschwindenlassen, willkürlichen Verhaftungen und Folter durch venezolanische Behörden und Sicherheitskräfte beauftragt. Das Vereinigte Königreich war ein überzeugter Unterstützer der Bemühungen der Mission und erkannte die entscheidende Rolle an, die sie dabei spielt, das Maduro-Regime für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen.
In seiner Erklärung äußerte das Vereinigte Königreich seine erhebliche Besorgnis über die Menschenrechtskrise in Venezuela, die durch einen Zusammenbruch der Rechtsstaatlichkeit und die systematische Unterdrückung politischer Meinungsverschiedenheiten gekennzeichnet war. Das Vereinigte Königreich forderte die Fact-Finding-Mission auf, ihre entscheidende Arbeit bei der Dokumentation und Untersuchung dieser Menschenrechtsverletzungen fortzusetzen, und betonte die Notwendigkeit von Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit für die Opfer.
Quelle: UK Government


