Das 1,8 Milliarden Pfund teure digitale ID-System des Vereinigten Königreichs soll vor der nächsten Wahl in begrenztem Umfang eingeführt werden

Laut Minister, der das 1,8-Milliarden-Pfund-Projekt überwacht, soll die digitale ID-App zunächst nur Kfz-Steuerzahlungen und Schecks zur Arbeitserlaubnis abdecken.
Das ehrgeizige 1,8 Milliarden Pfund schwere digitale Ausweissystem der britischen Regierung soll vor der nächsten Wahl in begrenztem Umfang eingeführt werden, wobei die App laut dem für das Projekt zuständigen Minister zunächst nur für eine Handvoll Anwendungen verfügbar sein wird.
Darren Jones, der Generalsekretär des Premierministers, sagte Reportern am Dienstag, dass er die App schließlich für eine breite Palette von Diensten nutzen wolle, von der Inanspruchnahme von Sozialleistungen bis zum Nachweis des Wahlrechts. Er räumte jedoch ein, dass die meisten dieser erweiterten Funktionen erst in der nächsten Wahlperiode umgesetzt werden.
Vorerst werde die digitale ID-App nur für Kfz-Steuerzahlungen und Überprüfungen der Arbeitsberechtigung genutzt werden können, sagte der Minister. Diese begrenztere Ersteinführung ist weit entfernt von der ursprünglichen Vision der Regierung, die App zu einer zentralen Identitätsplattform für eine breite Palette staatlicher und privater Dienste zu machen.
Das digitale ID-System wurde als Möglichkeit zur Modernisierung und Rationalisierung der Identitätsüberprüfung im Vereinigten Königreich angepriesen, aber seine langsame Einführung hat sowohl bei Befürwortern des Datenschutzes als auch bei denjenigen, die auf unmittelbarere Vorteile hoffen, Bedenken hervorgerufen. Jones versuchte, die Öffentlichkeit zu beruhigen, indem er erklärte, dass die Regierung eingreifen werde


