Die Null-Stunden-Verträge in Großbritannien steigen im Vorfeld neuer Vorschriften auf Rekordniveau

Neue Daten zeigen einen erheblichen Anstieg der Zahl von Null-Stunden-Verträgen im Vereinigten Königreich, was im Hinblick auf bevorstehende politische Änderungen zur Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes Anlass zur Sorge gibt.
Die Zahl der Null-Stunden-Verträge im Vereinigten Königreich hat ein Rekordhoch erreicht und ist seit dem Amtsantritt der aktuellen Regierung um 181.000 gestiegen, was Anlass zur Sorge gibt, da neue Vorschriften zum Schutz der Arbeitnehmer eingeführt werden sollen.
Null-Stunden-Verträge, die keine Mindestarbeitsstundenzahl garantieren, waren in den letzten Jahren Gegenstand von Debatten. Kritiker argumentierten, dass sie die Arbeitnehmer verletzlich und ohne finanzielle Stabilität zurücklassen. Die neuesten vom Office for National Statistics (ONS) veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Zahl solcher Verträge mittlerweile bei 1,05 Millionen liegt, dem höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.
Der Anstieg der Null-Stunden-Verträge erfolgte trotz der Zusage der Regierung, das Problem anzugehen und neue Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzuführen. Kommende Gesetze, wie etwa das Employment Bill, werden voraussichtlich mehr Rechte und Schutz für Arbeitnehmer mit flexiblen Verträgen bieten, einschließlich des Rechts, nach einer bestimmten Zeit einen stabileren Vertrag zu beantragen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Der Anstieg der Null-Stunden-Verträge wurde auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter die durch die COVID-19-Pandemie verursachte wirtschaftliche Unsicherheit und die Verlagerung hin zu flexibleren Arbeitsregelungen. Befürworter von Null-Stunden-Verträgen argumentieren, dass sie sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern Flexibilität bieten, Kritiker argumentieren jedoch, dass sie die Arbeitnehmer verwundbar machen und keinen Zugang zu grundlegenden Arbeitsrechten haben.
Der Anstieg der Null-Stunden-Verträge hat bei Gewerkschaften und Arbeitnehmerinteressengruppen Anlass zur Sorge gegeben, die argumentieren, dass dieser Trend die Arbeitsplatzsicherheit und die finanzielle Stabilität für einen erheblichen Teil der Belegschaft untergräbt. Frances O'Grady, die Generalsekretärin des Trades Union Congress (TUC), hat stärkere Schutzmaßnahmen und die Abschaffung von gefordert
Quelle: BBC News


