Britische Tierärzte müssen mit Gebühren rechnen: Kosten für Verschreibungen gedeckelt, Preistransparenz vorgeschrieben

Die britische Wettbewerbsaufsichtsbehörde hat Tierärzte angewiesen, die Rezeptgebühren zu begrenzen und Preislisten zu veröffentlichen, und begründet dies mit mangelndem Wettbewerb und Verwirrung der Verbraucher über die Tierarztrechnungen.
Die Wettbewerbsaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs, die Competition and Markets Authority (CMA), hat ein hartes Durchgreifen gegen Tierarztpraxen im Land verhängt und diese angewiesen, mehrere Maßnahmen zu ergreifen, um die Transparenz und Erschwinglichkeit für Tierhalter zu verbessern. Nach einer Untersuchung des 6,3 Milliarden Pfund schweren Veterinärmarktes stellte die CMA fest, dass es an starkem Wettbewerb zwischen Veterinärunternehmen mangelt und große Ketten die Branche dominieren.
Aus diesem Grund hat die CMA angeordnet, dass alle Tierarztpraxen nun klare Preislisten für ihre Dienstleistungen veröffentlichen und die Rezeptgebühren auf 21 Pfund begrenzen müssen. Die Aufsichtsbehörde hat außerdem die Einrichtung einer Preisvergleichs-Website vorgeschlagen, um Verbrauchern das Einkaufen und die Suche nach erschwinglicher Tierarztversorgung zu erleichtern.


