UN verurteilt Gräueltaten der RSF-Truppen in der sudanesischen Region Kordofan

Der UN-Sicherheitsrat verurteilt die Angriffe der Rapid Support Forces im sudanesischen Kordofan, darunter Massentötungen, sexuelle Gewalt und Angriffe auf Helfer, aufs Schärfste und fordert ein sofortiges Ende des Konflikts.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die Rapid Support Forces (RSF) im Sudan scharf verurteilt und die von der paramilitärischen Gruppe in der Region Kordofan begangenen Gräueltaten verurteilt. Die Erklärung des Rates unterstreicht den Ernst der Lage, da Berichte über Massentötungen, sexuelle Gewalt und Angriffe auf humanitäre Helfer in der Region vorliegen.
Der Konflikt im Sudan dauert schon seit Jahren an, wobei die RSF, eine von der Regierung unterstützte Miliz, in verschiedenen Teilen des Landes ein brutales Vorgehen gegen Zivilisten durchführt. Die jüngste Eskalation der Gewalt in Kordofan hat internationale Aufmerksamkeit erregt, und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen forderte eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten und eine Rückkehr zum politischen Prozess.
Der Rat verurteilte in seiner Erklärung die wahllosen Angriffe auf Zivilisten, darunter Tötungen, sexuelle Gewalt und Plünderungen von Hilfskonvois. Diese Handlungen, so der Rat, stellen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar und müssen untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.
Der anhaltende Konflikt im Sudan hat verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung: Hunderttausende Menschen wurden vertrieben und benötigen dringend humanitäre Hilfe. Der UN-Sicherheitsrat hat den ungehinderten Zugang für Hilfsorganisationen gefordert, um den von der Gewalt Betroffenen lebenswichtige Unterstützung zu leisten.
In der Erklärung des Rates wurde auch die Bedeutung eines friedlichen politischen Übergangs im Sudan hervorgehoben, wobei die RSF und andere bewaffnete Gruppen aufgefordert wurden, einen sinnvollen Dialog zu führen und den demokratischen Prozess zu respektieren. Der UN-Sicherheitsrat bekräftigte seine Unterstützung für die integrierte Übergangshilfemission der Vereinten Nationen im Sudan (UNITAMS) und ihre Bemühungen, eine friedliche Lösung des Konflikts zu ermöglichen.
Während sich die Situation in Kordofan weiter weiterentwickelt, hat die internationale Gemeinschaft sofortige Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Rechenschaftspflicht gegen die Gräueltaten gefordert. Die Verurteilung des Vorgehens der RSF durch den UN-Sicherheitsrat ist ein klares Signal dafür, dass solche Gewalt nicht toleriert wird und dass ein nachhaltiger Frieden durch Diplomatie und Rechtsstaatlichkeit angestrebt werden muss.
Quelle: Al Jazeera


