UN verurteilt transatlantischen Sklavenhandel als schlimmste Menschenrechtsverletzung

Die UN-Generalversammlung hat den transatlantischen Sklavenhandel trotz des Widerstands der USA und europäischer Länder offiziell als schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt.
In einem historischen Schritt hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine bahnbrechende Resolution verabschiedet, in der der transatlantische Sklavenhandel offiziell als eines der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit anerkannt wird. Diese Entscheidung erfolgt nach jahrelanger Fürsprache afrikanischer Nationen und Menschenrechtsgruppen, die die internationale Gemeinschaft seit langem auffordern, die Gräueltaten des Sklavenhandels und seine dauerhaften Auswirkungen auf die Welt offiziell anzuerkennen.
Die Resolution, die von einer überwältigenden Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten angenommen wurde, verurteilt den transatlantischen Sklavenhandel als eklatante Verletzung der Menschenrechte und als Verbrechen gegen die Würde und Menschlichkeit von Millionen von Menschen. Sie fordert alle Länder auf, ihre Bevölkerung über die wahren Schrecken der Sklaverei aufzuklären, den betroffenen Gemeinschaften Wiedergutmachung zu leisten und konkrete Schritte zur Bekämpfung moderner Formen des Menschenhandels zu unternehmen.
Die Verabschiedung dieser Resolution stellt einen bedeutenden Wandel in der weltweiten Anerkennung des verheerenden Erbes des Sklavenhandels dar. Seit Jahrhunderten haben viele westliche Nationen das Ausmaß und die Auswirkungen des transatlantischen Sklavenhandels heruntergespielt oder völlig geleugnet und oft ihre eigene Geschichte der kolonialen Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen beschönigt.
Das entschlossene Vorgehen der UN hat jedoch ein klares Signal gesendet, dass die internationale Gemeinschaft diesen Geschichtsrevisionismus nicht länger tolerieren wird.
Quelle: Deutsche Welle

