UN fordert Rechenschaftspflicht für Israels Folter an Palästinensern

Die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese verurteilt den Einsatz von Folter gegen Palästinenser durch Israel und nennt diese staatliche Politik, die von der internationalen Gemeinschaft nicht kontrolliert werde.
In einer vernichtenden Kritik an Israels Menschenrechtsbilanz hat die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese dem Land vorgeworfen, es besitze faktisch eine „Lizenz, Palästinenser zu foltern“, ohne dass dies ungestraft bleibt. Albaneses Äußerungen erfolgen inmitten des wachsenden internationalen Drucks auf Israel, sich mit der Behandlung des palästinensischen Volkes auseinanderzusetzen, die viele Menschenrechtsorganisationen als systematisches Muster des Missbrauchs angeprangert haben.
Albanese, der zum UN-Sonderberichterstatter für die Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten ernannt wurde, erklärte, dass Folter in Israel „faktisch zur Staatspolitik geworden“ sei. Sie fuhr fort, dass die internationale Gemeinschaft Israel eine „Lizenz“ erteilt habe, sich an solchen Praktiken zu beteiligen, ohne bedeutsame Konsequenzen befürchten zu müssen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


