UN drängt mit wegweisender Resolution auf Beendigung der globalen Sklavereikrise

Die historische UN-Resolution verurteilt die Sklaverei als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, doch Experten warnen, dass substanzielle Maßnahmen erforderlich sind, um dieses weit verbreitete Problem weltweit auszurotten.
Die Vereinten Nationen haben einen großen Schritt im weltweiten Kampf gegen die moderne Sklaverei getan und eine bahnbrechende Resolution verabschiedet, die diese Praxis als schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklärt. Die von der UN-Generalversammlung einstimmig angenommene Resolution fordert die Mitgliedstaaten auf, ihre Bemühungen zur Identifizierung, Verhinderung und Beendigung aller Formen der Sklaverei, einschließlich Menschenhandel, Zwangsarbeit und Kinderausbeutung, zu verstärken.
Während die historische Erklärung eine wichtige symbolische Geste darstellt, Experten warnen davor, dass weitaus substanziellere Maßnahmen erforderlich sein werden, um die Sklaverei weltweit wirklich auszurotten. Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation sind derzeit schätzungsweise 40 Millionen Menschen in moderner Sklaverei gefangen, wobei Frauen und Kinder unverhältnismäßig stark betroffen sind.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


