Aufdeckung des illegalen Handels: Wie ein Yakuza-Chef versuchte, Nuklearmaterial an den Iran zu verkaufen

Der Versuch eines japanischen Anführers der organisierten Kriminalität, das iranische Atomprogramm zu beliefern, führt zu einer 20-jährigen Haftstrafe und wirft Licht auf die dunkle Welt transnationaler krimineller Aktivitäten.
Takeshi Ebisawa, ein selbsternannter Anführer des berüchtigten japanischen Verbrechersyndikats Yakuza, wurde letzte Woche zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er an einer Verschwörung zur Versorgung des iranischen Atomwaffenprogramms beteiligt war. Diese schockierende Enthüllung kam nach einer jahrelangen Untersuchung durch die US-Drogenbekämpfungsbehörde (DEA) ans Licht, die ein Netz grenzüberschreitender krimineller Aktivitäten aufdeckte, das vom Goldenen Dreieck über burmesische ethnische Aufständische bis hin zu Raketenwerfern reichte.
Der Fall, der im Gerichtssaal 24A des New Yorker Bundesgerichts verhandelt wurde, wirft Licht auf die alarmierende Reichweite organisierter Kriminalitätsgruppen und ihre Bereitschaft, sich auf die gefährlichste Art von Illegalität einzulassen Geschäfte. Ebisawa war zusammen mit drei thailändischen Komplizen im Jahr 2022 in New York verhaftet worden, nach einer verdeckten Operation, bei der er glaubte, waffenfähiges Plutonium an einen verdeckten DEA-Agenten zu verkaufen, der sich als iranischer Vertreter ausgab.


