Aufdecken der Auswirkungen von Trumps Reform der Auslandshilfe: Millionen werden an große US-Auftragnehmer weitergeleitet

Eine Untersuchung darüber, wie die Änderungen der Trump-Regierung bei der Verteilung der Auslandshilfe großen amerikanischen Auftragnehmern gegenüber lokalen Organisationen in Empfängerländern zugute kamen.
Eine neue Untersuchung hat ergeben, dass die Überarbeitung des Auslandshilfesystems durch die Trump-Regierung dazu geführt hat, dass Millionen zusätzlicher Dollar an große US-amerikanische Auftragnehmer und nicht an lokale Organisationen in den Empfängerländern geflossen sind. Dieser Wandel hat Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit und Transparenz amerikanischer Auslandshilfeprogramme geweckt.
Die von einem Team investigativer Journalisten durchgeführte Analyse ergab, dass im Zuge der Veränderungen in der Trump-Ära der Anteil der US-Auslandshilfe, die an die größten amerikanischen Auftragnehmer ging, erheblich gestiegen ist. Diese Firmen, von denen viele im Raum Washington, D.C. ansässig sind, verzeichneten zwischen 2016 und 2019 einen Anstieg ihres Anteils an der Hilfsfinanzierung von 60 % auf fast 70 %.
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Im Gegensatz dazu ging der Anteil der an lokale und internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gerichteten Hilfe in diesem Zeitraum zurück. Kritiker argumentieren, dass diese Verschiebung die erklärten Ziele der US-Auslandshilfe untergräbt, zu denen der Aufbau lokaler Kapazitäten und die Förderung der Eigenständigkeit in den Empfängerländern gehören.
„Die Trump-Administration hat konzertierte Anstrengungen unternommen, um mehr Entwicklungshilfegelder an amerikanische Unternehmen zu leiten, anstatt an lokale Gruppen, die die Bedürfnisse der Gemeinden, denen sie dienen, möglicherweise besser verstanden haben“, sagte Jane Doe, Expertin für Auslandshilfe bei einer bekannten Denkfabrik. „Dies untergräbt die langfristige Nachhaltigkeit und Wirksamkeit dieser Programme.“
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Die Untersuchung ergab außerdem, dass die Verschiebung der Hilfsverteilung erfolgte, obwohl es keine Beweise dafür gab, dass große US-amerikanische Auftragnehmer lokale Organisationen in Bezug auf Programmergebnisse und Kosteneffizienz übertrafen. Tatsächlich deuten einige Studien darauf hin, dass lokal geführte Initiativen wirkungsvoller und effizienter sein können bei der Bereitstellung von Hilfe für diejenigen, die sie am meisten benötigen.
„Durch die Bevorzugung großer amerikanischer Firmen hat die Trump-Administration die Grundsätze der lokalen Eigenverantwortung und des Kapazitätsaufbaus geopfert, die für erfolgreiche Auslandshilfeprogramme unerlässlich sind“, sagte John Smith, Forscher bei einer bekannten internationalen Entwicklungsorganisation. „Dieser kurzsichtige Ansatz könnte die langfristige Wirkung der US-Hilfe untergraben haben.“
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Die Ergebnisse dieser Untersuchung haben erneut Forderungen nach mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Verteilung der US-Auslandshilfe ausgelöst. Befürworter argumentieren, dass die Biden-Regierung die Veränderungen der Trump-Ära sorgfältig prüfen und daran arbeiten sollte, sicherzustellen, dass die amerikanische Hilfe an die effektivsten und wirkungsvollsten Kanäle weitergeleitet wird, unabhängig davon, ob es sich um lokale oder internationale Organisationen handelt.
„Auslandshilfe ist ein entscheidendes Instrument zur Förderung der globalen Stabilität, der wirtschaftlichen Entwicklung und der humanitären Hilfe“, sagte Jane Doe. „Aber es muss auf eine Weise eingesetzt werden, die lokale Gemeinschaften stärkt und dauerhafte Kapazitäten aufbaut, und nicht nur den Interessen großer US-Auftragnehmer dient.“
Quelle: The New York Times

