Beispielloser päpstlicher Widerstand: Wie Trumps Konflikt mit Papst Leo einzigartig ist

Experten untersuchen, inwiefern sich Präsident Trumps Angriffe auf Papst Leo von der politischen Kritik früherer Päpste unterscheiden und einen historischen Moment in der Beziehung zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan markieren.
Die Angriffe von Präsident Trump auf Papst Leo sind beispiellos, sagten Religionsexperten gegenüber NPR. Im Gegensatz zu früheren Päpsten, die sich zu politischen Themen geäußert haben, stellt der Konflikt zwischen dem derzeitigen US-Führer und dem Oberhaupt der katholischen Kirche eine deutliche Abweichung von historischen Normen dar.
Im Laufe der Geschichte hat der Vatikan nicht davor zurückgeschreckt, sich zu Fragen von globaler Bedeutung zu äußern, auch zu solchen mit politischer Dimension. Papst Johannes Paul II. beispielsweise war ein lautstarker Kritiker des Kommunismus und spielte eine Schlüsselrolle beim Untergang der Sowjetunion. Papst Benedikt XVI. sprach sich gegen den Irak-Krieg aus. Aber die Beziehung zwischen dem Weißen Haus und dem Heiligen Stuhl war noch nie so umstritten wie die zwischen Trump und Papst Leo.
Quelle: NPR


