Unbewiesene Autismus-Behandlung löst Debatte unter Ärzten aus

Familien beeilen sich, Leucovorin zu bekommen, ein Medikament, das als potenzielle Autismusbehandlung angepriesen wird, aber Ärzte zögern, es zu verschreiben, weil es an wissenschaftlichen Beweisen mangelt.
Der Ruf nach einem unbewiesenen Medikament als potenzielle Autismusbehandlung hat Ärzte in eine schwierige Lage gebracht. Nachdem Leucovorin, ein Medikament, das typischerweise zur Bekämpfung der Nebenwirkungen bestimmter Krebsmedikamente eingesetzt wird, als mögliche Lösung für Autismus öffentliche Aufmerksamkeit erlangte, beeilten sich Familien, es zu besorgen. Viele Gesundheitsdienstleister sind jedoch hin- und hergerissen zwischen der Reaktion auf die Nachfrage der Patienten und der Verschreibung einer Behandlung, für die es an wissenschaftlichen Beweisen mangelt.
Ärzte hin- und hergerissen zwischen Patientenvertrauen und unbewiesenen Behandlungen
Das Dilemma, mit dem Ärzte konfrontiert sind, ist vielfältig. Einerseits wollen sie das Vertrauen ihrer Patienten nicht verlieren, indem sie sich weigern, eine Behandlung zu verschreiben, die bei Familien von Kindern mit Autismus großes Interesse und Hoffnung geweckt hat. Autismus ist eine komplexe Erkrankung, deren Behandlung schwierig sein kann, und Eltern sind verständlicherweise bestrebt, eine mögliche Lösung zu finden.
Andererseits zögern Gesundheitsdienstleister, Leucovorin zu empfehlen oder zu verschreiben, da strenge klinische Studien und wissenschaftliche Daten fehlen, die seine Wirksamkeit bei der Behandlung von Autismus belegen. Wie ein Arzt erklärte:
Quelle: NPR


