Enthüllung der umstrittenen neuen Geffen-Galerien in LA: architektonisches Wunder oder Design-Desaster?

Das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) hat seine mit Spannung erwarteten David Geffen Galleries im Wert von 724 Millionen US-Dollar eröffnet, eine massive Betonkonstruktion, die sich über den Wilshire Boulevard erstreckt. Das Projekt hat eine heftige Debatte über sein unkonventionelles, amöbenartiges Design ausgelöst.
Nach zwei Jahrzehnten der Planung und des Baus hat das Los Angeles County Museum of Art (LACMA) seine ehrgeizigen neuen David Geffen Galleries enthüllt, ein spaltendes architektonisches Wunderwerk, das die Kulturlandschaft der Stadt mit Sicherheit neu gestalten wird. Dieses 724-Millionen-Dollar-Projekt erstreckt sich über den Wilshire Boulevard und wird aufgrund seiner einzigartigen, geschwungenen Betonform mit einer „Amöbe“ verglichen – ein Entwurf, der bei Kritikern und der Öffentlichkeit sowohl Lob als auch Polarisierung hervorgerufen hat.
Die Geffen Galleries repräsentieren LACMAs kühne Vision, das Museum für das 21. Jahrhundert wiederzubeleben, wie es sich der ehemalige Direktor der Institution vorgestellt hatte, der das Projekt vor 20 Jahren initiierte. In einer Stadt, die für ihre beeindruckende moderne Architektur bekannt ist, zu der Wahrzeichen wie das Getty Museum und die Disney Concert Hall gehören, sind die Geffen Galleries ein mutiges, unkonventionelles Statement.

Die amöbenartige Form des Gebäudes mit seinen fließenden Kurven und asymmetrischen Winkeln soll die Besucher verwirren und ein immersives, fesselndes Erlebnis schaffen. „Dies ist kein neutraler Container“, erklärte der Architekt Peter Zumthor, der leitende Designer des Projekts. „Es ist ein Raum mit Charakter und Präsenz.“
Allerdings ist nicht jeder von der unkonventionellen Ästhetik der Geffen Galleries begeistert. Einige Kritiker haben den Entwurf als „auffällig“ und „mangelhaft an Kohärenz“ kritisiert und sich gefragt, ob die Form des Gebäudes die Kunst, die es beherbergen soll, in den Schatten stellen wird. Andere lobten das Projekt als eine mutige, fantasievolle Neuerfindung des traditionellen Museumsraums.
Quelle: The Guardian

