US-Automobilhersteller streiten mit der EU wegen Pickup-Exporten

Amerikanische Autohersteller argumentieren, dass EU-Vorschriften den Export von Pickups in Originalgröße wie dem F-150 gefährden und möglicherweise gegen ein neues Handelsabkommen verstoßen. Experten betonen die Komplexität von Fahrzeuggenehmigungsprozessen.
US-Automobilhersteller äußern Bedenken hinsichtlich bevorstehender Änderungen der EU-Fahrzeugvorschriften, die es schwierig machen könnten, ihre Full-Size-Pickups, wie den legendären Ford F-150, über den Atlantik zu exportieren. Während die EU und die USA daran arbeiten, den anhaltenden Handelskrieg zu lösen, hat sich dieses neue Thema als potenzielle Komplikation in den Verhandlungen herausgestellt.
Der Kern der Angelegenheit liegt in den unterschiedlichen Fahrzeuggenehmigungsprozessen zwischen den USA und der EU. In den USA setzt die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ein Selbstzertifizierungssystem ein, bei dem Autohersteller die Behörde lediglich darüber informieren, dass ihre neuen Modelle den bundesstaatlichen Sicherheitsstandards entsprechen, und die Fahrzeuge dann in den Verkauf gehen dürfen. Allerdings verfolgt die EU einen strengeren Ansatz und verlangt eine Vorabgenehmigung von Fahrzeugen, bevor sie in der Region verkauft werden dürfen.
Quelle: Ars Technica


