USA deportieren ausgezeichnete Militärveteranen inmitten kontroverser Politikwende

Dutzende ehemalige US-Militärangehörige, darunter ein Purple-Heart-Empfänger, wurden im vergangenen Jahr im Rahmen einer neuen Politik abgeschoben, die Empörung und Rufe nach Reformen ausgelöst hat.
In einer besorgniserregenden Wende hat die US-Regierung im vergangenen Jahr Dutzende ehemalige Militärangehörige abgeschoben, darunter einen Purple-Heart-Empfänger, der gezwungen war, das Land, dem er diente, zu verlassen. Sae Joon Park, der für seine Verdienste das prestigeträchtige Purple Heart erhielt, musste im Juni unter Androhung der Abschiebung Hawaii nach Südkorea verlassen – ein prominentes Beispiel für die Umsetzung dieser umstrittenen neuen Politik.
Dieser besorgniserregende Trend hat Auswirkungen auf mindestens 34 ehemalige Militärangehörige, denen nun eine Abschiebung aus dem Land droht, für dessen Schutz sie gekämpft haben. Viele dieser Personen hatten nach Abschluss ihres Militärdienstes jahrzehntelang in den USA gelebt, wurden dann aber plötzlich entwurzelt und in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt. Die Entscheidung, diese Veteranen ins Visier zu nehmen, löste bei Befürwortern und Gesetzgebern gleichermaßen Empörung aus, die argumentieren, dass die Politik sowohl moralisch als auch rechtlich fragwürdig sei.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die treibende Kraft hinter diesem Vorgehen ist eine Verschiebung der Prioritäten bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen unter der aktuellen Regierung. Während frühere Richtlinien Nichtstaatsangehörige, die beim US-Militär gedient haben, oft außer Acht ließen oder ihnen sogar die Staatsbürgerschaft gewährten, sieht der neue Ansatz diese Veteranen als Hauptkandidaten für eine Abschiebung an. Befürworter der Politik argumentieren, dass sie die Rechtsstaatlichkeit wahrt, Kritiker behaupten jedoch, dass sie genau die Werte verrät, für deren Verteidigung diese Soldaten ihr Leben riskierten.
Quelle: The New York Times


