USA lockern Sanktionen und erlauben venezolanische Ölexporte nach Kuba inmitten von Alarm in der Karibik

Die USA haben ihr Ölembargo gegen Kuba gelockert und damit bei benachbarten karibischen Staaten Besorgnis über eine sich verschlimmernde humanitäre Krise geweckt, die die Region destabilisieren könnte.
In einem Schritt, der in der gesamten Karibik Alarmglocken läuten ließ, haben die Vereinigten Staaten ihr langjähriges Ölembargo gegen Kuba gelockert und dem Land den Empfang venezolanischer Rohölexporte ermöglicht. Die Entscheidung fällt, da die Biden-Regierung versucht, die sich verschlimmernde humanitäre Krise in Kuba zu bewältigen, die durch die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie verschärft wurde.
Die Karibikregion hat wachsende Besorgnis über die Lage in Kuba zum Ausdruck gebracht und davor gewarnt, dass die Verschärfung der Krise destabilisierende Auswirkungen auf die gesamte Region haben könnte. Mehrere karibische Staaten haben die USA aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um das Leid des kubanischen Volkes zu lindern, das seit Jahren unter einem Mangel an Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern leidet.
Die Entscheidung der USA, das Ölembargo zu lockern, wird als strategischer Wandel in ihrem Vorgehen gegenüber Kuba angesehen, das seit langem ein Streitpunkt zwischen den beiden Ländern ist. Der Schritt wird auch als Versuch der Biden-Regierung angesehen, dem wachsenden Einfluss Russlands und Chinas in der Region entgegenzuwirken, die beide versucht haben, ihre Präsenz und ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba und anderen karibischen Staaten auszubauen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Al Jazeera


