Die USA lockern die Sanktionen gegen den amtierenden Präsidenten Venezuelas und signalisieren damit einen Politikwechsel

Washington hebt die Sanktionen gegen den venezolanischen Interimsführer Delcy Rodriguez auf, während die USA angesichts der anhaltenden politischen Unruhen schrittweise die Maßnahmen gegen das Land lockern.
Überraschenderweise hat die Regierung der Vereinigten Staaten die Sanktionen gegen Delcy Rodriguez, den amtierenden Präsidenten Venezuelas, aufgehoben. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Wandel in der Haltung der USA gegenüber dem südamerikanischen Land, das seit Jahren in einer politischen und wirtschaftlichen Krise steckt.
Die ursprünglich im Jahr 2017 verhängten Sanktionen waren Teil einer umfassenderen Anstrengung der Trump-Regierung, Druck auf die Maduro-Regierung auszuüben und die Opposition unter der Führung von Juan Guaidó zu unterstützen, der von den USA als legitimer Präsident Venezuelas anerkannt wurde. Allerdings scheint die Biden-Regierung einen differenzierteren Ansatz zu verfolgen und einige der restriktiven Maßnahmen schrittweise zu lockern, um die komplexe und volatile Situation in Venezuela zu meistern.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


